Spreepark Plänterwald 2012


Der Vergnügungspark wurde 1969 anlässlich des 20. Jahrestages der DDR als Kulturpark Plänterwald eröffnet. Eine besondere Attraktion war das Riesenrad, das noch 1989 zum 40. Geburtstag erneuert wurde und fortan 40 statt der bisherigen 36 Gondeln umfasste und fünf Meter höher als das alte war. Zu DDR-Zeiten kamen bis zu 1,7 Millionen Besucher jährlich.[2] Der Kulturpark wurde 1991 vom Senat von Berlin abgewickelt und an einen Schausteller verkauft und schrittweise zu einem Freizeitpark nach westlichem Vorbild umgestaltet. Im Jahr 2001 meldete die Spreepark GmbH & Co. KG Insolvenz an. Seit 2002 wurde der Park nicht mehr dauerhaft für Besucher geöffnet. Im August 2002 wurde er im Rahmen eines Insolvenzverfahrens abgewickelt. Seitdem verwahrloste das Gelände, viele Gebäude waren einsturzgefährdet, das Riesenrad lief außer zu einem Probedreh am 7. November 2009 nicht mehr kommerziell. Das Gelände war lange gut bewacht, blieb aber dennoch nicht von Diebstählen, Vandalismus und Brandstiftung verschont. Die alte Losbude, New England, das alte Zirkuszelt und wektere Gebäude wurden bei verschiedenen Großbränden ein Opfer der Flammen. Zur Zeit wird das Gelände durch die Berliner GRÜN AG beräumt und wieder einer Nutzung zugeführt, allerdings nicht als Freizeitpark. Fast alle alten Fahrattraktionen sind nun verschwunden.